Die Wahl der korrekten Schriftlizenz

Schriftlizenzen gehören mittlerweile dazu. Ob bei Google Fonts oder Schrifthäusern wie linotype.com und myfonts.com: Häufig stößt man auf kryptisch klingende Lizenznamen und versteht als Laie oft nicht, was sie bedeuten.

Modell: Lizenzgeber und Lizenznehmer
Auch wenn man es umgangssprachlich häufig anders hört: Digitale Schriften werden nicht gekauft. Man erwirbt keine Schriften, sondern nur ein Nutzungsrecht an ihnen. Man unterscheidet zwischen dem Erwerb einer Sache und der Lizenzierung einer Software.

Schriftlizenzen sind Nutzungsverträge für Software. Man erwirbt das Recht auf eine Nutzung, deren Bedingungen in den Nutzungsvereinbarungen (kurz EULA – End User License Agreement) geregelt sind. Der Nutzungsvertrag kommt daher immer zwischen zwei Parteien zustande: dem Lizenzgeber (Schriftanbieter) und dem Lizenznehmer (Schriftanwender).

Darf ich die Schrift verkaufen oder nur im Gesamtpaket mit anderen Leistungen vertreiben? Ist ein Link auf den Autor nötig? Man begibt sich schnell in Teufels Küche, wenn man gegen die Lizenzregelungen verstößt.
Damit es nicht soweit kommt, haben wir angefangen, die wichtigsten Schriftlizenzen zu sammeln und gegenüber zustellen. Kurz und knapp, verständlich und leserlich. Hier gehts zur Übersicht Schriften: So wählt man die richtige Schriftlizenz.

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