Webseiten, -Applikationen und Mobile Apps

Webseiten

Der vordergründige Nutzen einer Webseite ist ganz klar die Präsentation eines Unternehmens und dessen Produkte oder einer Person und deren Interessen und Leistungen. Hier kommt es besonders auf das Erscheinungsbild und die Klarheit der Präsentation an. Jede Information kann abhängig von ihrer Bedeutung individuell dargestellt und positioniert werden.

Nutzt man für die Erstellung einer Webseite ein Content-Management-System oder andere Web-Frameworks, kann man die Funktionen des „Web 2.0“ nutzen und dem Besucher mit Möglichkeiten zur Interaktion und Kommunikation bieten. Zum Beispiel für die Kommentarfunktion in einem Blog.

Web-Applikationen

Während eine Webseite hauptsächlich auf die Präsentation der eigenen Unternehmungen abzielt, benötigt man für die weitergehende Interaktion mit Besuchern eine Web-Applikation. Zum Beispiel gibt es Shop-Systeme für den Online-Verkauf von Produkten. Diese System unterscheiden sich in Umfang, Bedienbarkeit und Wartbarkeit. Um die richtige Wahl zu treffen fällt bedarf es einer genaue Recherche der Möglichkeiten und eines Abgleichs mit den eigenen Bedürfnissen.

Viele Anwendungsfälle lassen sich mit existierenden Web-Applikationssystemen abdecken. Allerdings lassen sich diese Systeme schlecht miteinander kombinieren, sodass man auf den Funktionsumfang des jeweiligen Systems beschränkt ist. So kann man zwar ein Blog-System und ein Forum parallel betreiben, aber die Benutzerkonto des Forums sind im Blog nicht bekannt. Man müsste hier ein Web-Applikationssystem auswählen, das beide Funktionen bereitstellen kann.

Möchte man ein Internet-Programm mit speziellen Interaktionszielen betreiben, kommt man um die Programmierung einer individuellen Lösung nicht herum. Die Entwicklung von Individual-Web-Software ist eine der Kernkompetenzen von Seefeuer. Wir beraten Sie dazu gerne und stehen Ihnen bei einem gemeinsamen Projekt von der Konzeption über die Umsetzung bis zur Inbetriebnahme bei und kümmern uns auf Wunsch auch um den Betrieb und die Wartung.

Mobile Apps

Die Nutzung des Internets verändert sich kontinuierlich und neben Browser-Anwendungen werden immer mehr Inhalte und Funktionen über „Apps“ für mobile Geräte bereit gestellt. Zwar könnte man auf einem mobilen Gerät eine Web-Applikation auch im Webbrowser ansteuern, aber dazu muss diese auch für die Darstellung auf kleineren Display geeignet sein.

Da der Anzeigebereich auf z.B. einem Smartphone im Vergleich zu einem Desktop-Computer sehr begrenzt ist, sind Apps bezüglich der Darstellung und des Bedienverhaltens (z.B. Navigation) anders aufgebaut als Browser-Anwendungen. So gibt es z.B. keinen Mauszeiger und jegliche Interaktionen finden über Berührungen statt. Die Steuerung mittels Gesten (z.B. durch Verschieben) rückt auf mobilen Geräten in den Vordergrund und ist in Browser-Anwendungen weniger im Fokus und muss für die Benutzung auf mobilen Geräten speziell unterstützt werden.

Will man eine Browser-Anwendungen in mobilen Geräten nach gewohnten Prinzipien bedienbar machen, ist der Aufwand sehr hoch und letztendlich muss man in der Code-Basis viele Komponenten für 2 Darstellungsmöglichkeiten entwickeln und pflegen. Es wäre effizienter, eine reduzierte Version Browser-Anwendungen als „mobile App“ zu entwerfen und in der App-Programmiersprache des mobilen Gerätes umzusetzen. Für die Benutzerschnittstelle sind bereits Komponenten vorhanden und die resultierende App bietet die auf mobilen Geräten gewohnte Bedienprinzipien.

Eine mobile App stellt sich für den Benutzer gleichmäßig zu den anderen installierten Apps dar und läßt sich somit gut in die Prozesse des Benutzers integrieren. Und letztlich ist die App schneller und in der Bedienung reaktiver, da sie nicht im Web-Browser, sondern direkt im Betriebssystem des mobilen Gerätes ausgeführt wird.